
Wenn man an einem Wintermorgen ein Gemeindeamt betritt, spürt man sofort die Belastung durch das Heizen großer Räume, die von Zeit zu Zeit genutzt werden. Die Luftzirkulationsanlagen leiten Wärme in leere Räume – diese Verschwendung wirkt sich direkt auf die jährlichen Hebekosten aus.
Was technisch wichtig ist:
Infrarotheizungen wärmen Menschen und Oberflächen direkt, nicht die Luft. In der Praxis bedeutet das, dass die Wärme schnell dort ankommt, wo sie benötigt wird. Wir verwenden dazu Mittelwellen-Infrarotröhren – somit entsteht Wärme ohne störendes Licht. Zudem verfügen diese Heizungen über einen einfachen Thermostat, der für eine konstante Wohlfühlatmosphäre sorgt. Die meisten Anlagen funktionieren mit Standard-230-Volt-Netzen, sodass sie problemlos in bestehende Elektroanlagen integriert werden können.
Die Kohlenstofffaser- oder Quarzelemente halten ihre Leistung über Tausende von Stunden bei. Da die Wärme gezielt abgegeben wird, muss das System keine Zugluft ausgleichen. Es liefert einfach die Wärme genau dorthin, wo sie benötigt wird.
Warum es in öffentlichen Gebäuden funktioniert:
In öffentlichen Gebäuden ändert sich die Besatzung ständig – Foyers, Flure, Gemeinschaftsräume werden schnell gefüllt und wieder geleert. Mit Infrarotheizungen kann man die belegten Bereiche angenehm beheizen, ohne den gesamten Raum zu erwärmen. Dieser gezielte Ansatz reduziert den Energieverbrauch – besonders in den Übergangszeiten, wenn es im Gebäude immer noch kalt ist.
Außerdem ist die Wartung einfacher. Weniger bewegliche Teile bedeuten weniger Serviceaufenthalte und weniger Stillstandzeiten. Im Laufe einer Saison summieren sich die Einsparungen – dadurch werden vorhersehbare Kosten in etwas umgewandelt, das man tatsächlich bewältigen kann.
Was man berücksichtigen muss:
Infrarotheizungen funktionieren am besten, wenn der Wärmestrang ununterbrochen ist – daher ist die richtige Platzierung wichtig. Sie eignen sich besonders gut für Räume mit hohen Decken und Zugluften. Allerdings sind sie vielleicht nicht geeignet, wenn eine gleichmäßige Lufttemperatur für empfindliche Geräte erforderlich ist.
Man sollte also darauf achten, dass die Heizgeräte in der richtigen Höhe angebracht werden, damit die Wärme effektiv verteilt werden kann. Der Vorteil ist, dass die Installation viel einfacher ist als das Anbringen von Lüftungsrohren. Zudem kann man die Heizgeräte so einstellen, dass sie genau dort Wärme abgeben, wo sie benötigt wird.