
Hören Sie auf, mit kalten Rändern in Ihren Backöfen zu kämpfen!
Wenn Sie schon einmal Zeit in einem großen Industrieofen verbracht haben, kennen Sie sicherlich das Problem der „kalten Ränder“. Wenn man ein Brot aus dem Ofen nimmt, ist die Mitte perfekt gebacken – doch die Ränder sind untergebacken, weil das Ofengehäuse die Wärme direkt von den Seiten wegzieht. Das ist frustrierend.
Wir haben dieses Problem mit Kurzwellen-Infrarot-Röhren gelöst.
Die meisten Öfen nutzen zur Erwärmung bewegte Luft. Doch Kurzwellenstrahlung funktioniert anders: Sie kümmert sich nicht um die Luftzirkulation – sie trifft direkt auf das Produkt.
Wie es tatsächlich funktioniert:
In diesen Röhren befinden sich Wolframfäden, die in hochreinem Quarzglas eingebettet sind. Sie geben Energie in einem sehr spezifischen Bereich ab – zwischen 0,76 und 2,5 μm.
Warum ist das wichtig? Weil dies genau die Frequenz ist, die Wasser und Fette im Teig gerne absorbieren. Anstatt die Luft um das Brot herum zu erhitzen, dringt die Wärme direkt in den Teig ein.
Da es sich um Strahlungswärme handelt, können wir die Intensität an den Rändern erhöhen. Dadurch wird der „Wärmeabsorptions-Effekt“ der Ofenwände ausgeglichen – und plötzlich sehen auch die Ränder genauso aus wie die Mitte des Brotes.
Technische Details:
Diese Röhren arbeiten sehr schnell – innerhalb weniger Sekunden. Man muss keine Energie darauf verschwenden, riesige Heizelemente eine Stunde lang vorzuheizen, bevor man mit der Produktion beginnt.
Um sicherzustellen, dass die Röhren lange halten, füllen wir sie mit Halogengas. Dadurch verdampfen die Wolframfäden nicht zu schnell – man muss die Röhren also nicht alle paar Wochen ersetzen, selbst wenn hohe Leistungen erforderlich sind.
Ein Hinweis zum elektrischen Teil:
Sobald diese Röhren eingeschaltet werden, ziehen sie viel Strom. Falls Ihre Verkabelung alt ist oder Ihre Relais nicht für diese hohen Ströme ausgelegt sind, können die Röhren beschädigt werden. Stellen Sie sicher, dass Ihre Stromversorgung die anfänglichen Ströme bewältigen kann.
Unterhaltung der Röhren:
Wir haben diese Röhren so konzipiert, dass sie problemlos in Ihre bestehende Anlage eingefügt werden können. Wir haben außerdem auf präzise Toleranzen bei den Endkappen geachtet, damit die elektrischen Verbindungen fest bleiben.
Aber es gibt einen Nachteil: Man muss den Quarz sauber halten. Wenn Mehlstaub oder Fett auf dem Glas anhaften, entstehen Hotspots. Diese führen wiederum zu thermischen Schocks – und dadurch können die Röhren zerbrechen. Ein schnelles Saubermachen spart Ihnen viel Zeit.